LAGE & BODEN
An der Grenzregion der beiden Ortschaften Neckenmarkt und Horitschon findet man die kühlsten, wie auch schwersten Böden der Region. Hier wurde bis in die späten 90er auch Ton für die Ziegelproduktion abgebaut. Unweit der Abbaustelle befinden sich auch einige alte Weingärten, bestockt mit Grüner Veltliner. Die Sedimente dieses schweren Lehms bzw. Tons stammen von einem nahe gelegenen erloschenem Vulkan, dem Pauliberg.
WEINGARTEN & REBEN
Es handelt sich bei diesen Veltliner Reben um alte Klone, die damals sogar noch händisch veredelt wurden. Diese Klone sind dickschaliger und bringen dunkelgelbe Beeren hervor, die weniger mit der bekannten Sortentypizität übereinstimmen. Aus diesem Grund kann man durchaus vom burgenländischen Veltliner-Typ sprechen, der blumig-würzige Nuancen hervorbringt, die schon beinahe an ungarische Sorten erinnern.
VINIFIKATION
Mitte September wurden die Trauben in den frühen Morgenstunden per Hand in 30 Kilo Kisten gelesen. Von diesen Kisten wurden die Trauben im Weingut direkt in die Presse gegeben und der Saft danach in verschiedene 500 bzw. 600 Liter Holzfässer heimischer Eiche gefüllt. Nach 2 Tagen setzte die spontane Gärung durch traubeneigene Hefen ein, die bis Dezember dauerte. Der Hefeabzug erfolgte erst kurz vor der Füllung Mitte September 2024, bei dem der Wein mit einer leichten Schwefeldosage unfiltriert in die Flasche gezogen wurde.
Wein der geworden und nicht gemacht.




